Sie sind hier: hunde-und-welpen.net > Husky

Hunderassen


Affenpinscher
Afghanischer-Windhund
Airedale-Terrier
Akita-Inu
Alaskan-Malamute
Altdeutscher-Schaeferhund
American-Bulldog
American-Pit-Bull-Terrier
Appenzeller-Sennenhund
Australian-Cattle-Dog
Australian-Shepherd
Barsoi
Basenji
Basset-Hound
Beagle
Bearded-Collie
Berner-Sennenhund
Bernhardiner
Bichon-Frise
Bobtail
Bologneser
Bolonka-Zwetna
Bordeaux-Dogge
Border-Terrier
Border-Collie
Boxer
Briard
Bullmastiff
Bullterrier
Ca-de-Bou
Cairn-Terrier
Cane-Corso
Cavalier-King-Charles-Spaniel
Chihuahua
Chow-Chow
Cocker-Spaniel
Collie
Coton-de-Tulear
Dackel
Dalmatiner
Deutsch-Drahthaar
Deutsch-Kurzhaar
Deutsche-Bracke
Deutsche-Dogge
Deutscher-Pinscher
Deutscher-Wolfsspitz
Deutscher-Schaeferhund
Do-Khyi
Dobermann
Dogo-Argentino
Dogo-Canario
English-Bulldog
English-Cocker-Spaniel
English-Setter
Entlebucher-Sennenhund
Eurasier
Fila-Brasileiro
Flat-Coated-Retriever
Foxterrier
Franzoesische-Bulldogge
Golden-Retriever
Gordon-Setter
Greyhound
Havaneser
Hovawart
Husky
Irish-Setter
Irischer-Wolfshund
Irish-Wolfshound
Jack-Russell-Terrier
Japan-Chin
Kangal
Kaukasischer-Owtscharka
Kleinpudel
Kuvasz
Labrador-Retriever
Landseer
Leonberger
Lhasa-Apso
Magyar-Vizsla
Malinois
Malteser
Maremmen-Abruzzen
Mastino-Napoletano
Miniatur-Bullterrier
Mittelasiatischer-Owtscharka
Mops
Muensterlaender
Neufundlaender
Papillon
Pekinese
Prager-Rattler
Presa-Canario
Pudel
Pyrenaeen-Berghund
Rhodesian-Ridgeback
Riesenschnauzer
Rottweiler
Sarplaninac
Schnauzer
Schweizer-Sennenhund
Scottish-Terrier
Shar-Pei
Sheltie
Shiba-Inu
Shih-Tzu
Spitz
Springer-Spaniel
Staffordshire-Terrier
Tibet-Terrier
Tosa-Inu
Weimaraner
Weisser-Schaeferhund
West-Highland-White-Terrier
Whippet
Yorkshire-Terrier
Zwergpinscher
Zwergpudel
Zwergschnauzer


Hundedienstleistungen
Hundebuecher
Hundehaftpflicht
Pfeile Husky Welpen und Hunde abzugeben

Husky Welpen und Hunde von Privat & Züchtern warten im Hundeanzeigenmarkt auf ein neues Zuhause. Hier findest du deinen neuen Vierbeiner.

Hundeanzeigen lesen: Welpen + Rüden + Hündinnen + Mischlinge abzugeben


Pfeile Kostenlos Hundewelpen inserieren

TIPP: Geben Sie doch einfach kostenlos ein Welpengesuch auf. Beschreiben Sie die gesuchte Rasse und Ihr Zuhause.

Einfach und kostenlos eine Kleinanzeige aufgeben

Pfeile TOP: Hundehaftpflicht nur 39,87 € im Jahr!

5.000.000 Euro (Personen + Sachen), inkl. Mietschäden, Fremdhütung, kein Leinenzwang ...
Sondertarif für Rottweiler, Dobermann, Rhodesian,... nur 40,46 €

Hundehaftpflicht-Sondertarife jetzt sichern: VERGLEICHEN - WECHSELN - SPAREN



Der Husky

Unter Husky werden zwei unterschiedliche Schlittenhundetypen geführt, zum einen der ältere und auf kaltes Umfeld angepasste Siberian Husky, zum anderen der ausschließlich auf Rennzwecke optimierte Alaskan Husky. Der Siberian Husky ist vom FCI als eigenständige Rasse (Nr.270, Nr.5, Sek.1) anerkannt; was beim Alaskan Husky nicht der Fall ist, da es sich nicht um eine Rasse im eigentlichen Sinn handelt, sondern um einen Hundetyp der in unterschiedlichen Linien gezüchtet wird und oft nur noch geringe Ähnlichkeit mit dem landläufigen Bild eines Huskies, nämlich dem des Siberian Husky hat.

Herkunft und Geschichtliches zum Siberian Husky

Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel der Tschuktschen.

1909 meldete sich der aus Sibirien stammende Pelzhändler William Goosak mit seinen kleinen, relativ zierlichen Hunden zum “All Alaska Sweepstakes” Schlittenhunderennen (408 Meilen von Nome nach Candle und zurück) an. Er wurde wegen seiner „kleinen Hunde“ belächelt. Goosak belegte bei diesem anspruchsvollen Rennen Rang drei. Im Jahr darauf gewann John Johnson („Iron Man“) mit ebenso kleinen Hunden. Die beiden anderen eingetragenen Gespanne von „Siberian Huskies“ belegten die Plätze zwei und vier. Daraufhin wurde 1910 in Alaska die Zucht durch den norwegischen Musher Leonard Seppala begründet.

Beschreibung des Siberian Husky

Die wichtigsten Merkmale des Aussehens sind entsprechend dem Rassestandard: Die Rüden werden bis zu 60 cm und die Hündinnen bis zu 56 cm groß. Das Gewicht ausgewachsener Rüden beträgt bis 28 kg und bei Hündinnen bis 23 kg. Der Aufbau des Körpers sollte im wesentlichen rechteckig sein, die Höhe des Rumpfes sollte in guter Proportion zur Länge stehen. Das Wesentlichste bei der Bewertung des Körperbaus ist die Eignung des Huskies zur Zugarbeit. Das Fell des Siberian Husky besteht aus zwei Lagen, der Unterwolle und mittellangem Deckhaar. Während die Unterwolle, die ein bis zweimal pro Jahr gewechselt wird, rein weiß oder nur leicht gefärbt ist, kann das Deckhaar alle Färbungen von weiß über rot und grau bis zu schwarz annehmen. Die häufigste Zeichnung am Körper ist dabei eine kräftige Färbung am Rücken, die über die Seiten zum Bauch hin immer schwächer wird. Die Zeichnung Pinto (geschecktes Fell) ist selten zu beobachten. Bauch und Brust sind meist rein weiß.

Der Schädel läuft zu den Augen hin leicht zusammen und weist einen ausgeprägten Stop auf. Er sollte insgesamt einen nicht zu massigen Eindruck vermitteln. Der Fang läuft zur Nase hin leicht zusammen, ohne dabei spitz zu wirken. Die Ohren haben mittlere Größe, sind dreieckig, eng beieinanderstehend und hoch angesetzt. Sie sind dick und gut behaart. Die Nase ist der Fellfärbung angepasst, leberfarben bei roten, schwarz bei schwarzen und grauen Hunden. Eine nicht vollständig ausgeprägte Pigmentierung (sogenannte Schneenase) ist aber kein Zuchtfehler. Die Augen können blau oder braun beziehungsweise bernsteinfarben sein. Auch das Auftreten unterschiedlich gefärbter oder gemischtfarbiger Augen entspricht dem Rassestandard. Oft ist auch ein Auge braun, das andere blau gefärbt (Odd-eyed). Das Kopffell ist oft auffällig gezeichnet in Form einer offenen oder geschlossenen Maske. Laut Standard besitzt der Siberian Husky eine Sichelrute, die keinesfalls über dem Körper gerollt getragen werden sollte. Die buschige Rute des Husky ist mit besonders steifem Stockhaar ausgestattet und enthält keine (oder nur wenig) Unterwolle. Dadurch ist der Husky in der Lage sich in einem Schneesturm komplett einschneien zu lassen, indem er sich einrollt und die Nase unter die Rute steckt. Diese wirkt dabei als Luftfilter und Luftvorwärmung, so dass der Husky die Nacht über unter dem Schnee verbringen kann.

Der Husky ist den polaren Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmeisolierung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen des Hundes Wärme (Reibung) und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust. Die Pfoten sind beim Husky vergleichsweise kleiner und kompakter als die von ähnlich großen Hunden. Somit wird auch hier dem Wärmeverlust entgegengewirkt und die Verletzungsgefahr ist eingeschränkt.

Husky als Schlittenhund

Der Husky ist in der Lage (bei ausreichendem Training) das Neunfache seines eigenen Körpergewichts zu ziehen und ist so ein überlebenswichtiges Nutztier und Familienmitglied der Inuits geworden. Welpen werden zusammen mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen, das erzeugte die menschen- und kinderfreundlichen Eigenschaften der Huskies. Sie mussten auch jedem Folge leisten, weil die Schlitten nicht nur von einem Mann gefahren wurden. So wurden auch nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet. Huskies besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn durch den sie nie von bekannten Wegen abkommen, selbst wenn diese durch die dicke Schneedecke nicht mehr sichtbar sind.

Herkunft und Geschichtliches zum Alaskan Husky

Schon mit dem Aufkommen des Schlittenhundesports zu Anfang des 20. Jahrhunderts begann man in Alaska die einheimischen Hunde ("Indianerhunde", eher wolfsähnlich) mit Polarhunden wie den Siberian Huskies zu vermischen um den optimalen Schlittenhund für die Rennen zu erhalten. Im Lauf der Zeit kamen noch Jagdhunde und Windhunde dazu.

Heraus kam dabei ein wesentlich hochbeinigerer Typ, leicht gebaut mit kürzerem aber dichtem Fell, viel ähnlicher einem Windhund als den Polarhunden. Da es sich um Funktionszucht handelt, ähneln sich die Zuchtlinien schon, sind aber je nach Bedarf durchaus unterschiedlich in Größe und Gewicht.

Beschreibung des Alaskan Husky

Durch die Vermischung mit Jagdhunden und Windhunden wurde dieser Typ verträglicher mit Rudelgenossen und dem Menschen, verlor aber einige Eigenschaften der Polarhunde, was aber der Funktion zu Gute kam. Ein ähnlicher Hundetyp entwickelte sich in Europa: der Europäische Schlittenhund.

Weitere Schlittenhunderassen

Schlittenhunde(rassen) mit FCI-Standard
  • Alaskan Malamute FCI-Standard-Nr. 243
  • Grönlandhund FCI-Standard-Nr. 274
  • Samoyede FCI-Standard-Nr. 212
Schlittenhunde(rassen) ohne FCI-Standard
  • Europäischer Schlittenhund
  • Tschukotskaja Jesdowaja (Zuchtgruppe in der RKF (Russland) seit 1999, FCI-Anerkennung erfolgt 2009)
  • Jakutischer Laika (Zuchtgruppe in der RKF (Russland) seit 2005, FCI-Anerkennung erfolgt 2015)
09.05.2008.

Die Hunderassenbeschreibungen basieren auf den Beschreibungen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia
und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.