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Der Chow-Chow

ist eine von der FCI (Nr.205, Gr.5, Sek.5) anerkannte chinesische Hunderasse.

Herkunft und Geschichtliches zum Chow Chow

Der aus China kommende Gebrauchshund gehört zu den nordischen Hunden vom Spitztype. Vermutlich kam er über Sibirien und die Mongolei in das Kaiserreich China. Sein chinesischer Name ist 松狮犬/ 鬆獅犬 (sōngshīquǎn, aufgeplusterter Löwenhund). Der Name Chow-Chow heißt eigentlich essbar und ist auch eine Bezeichnung für allerhand Misch-Masch. Das Wort stammt aus dem Pidgin-Englisch und bezeichnet eine Rarität, welche aus dem fernen Osten stammt. Die Chinesen bezeichnen den Hund auch Wonk, Lang Kau (Wolfshund), Hsiung Kou (Bärenhund) und Hek she (blaue Zunge). Die Engländer haben ihn auch einmal Pomerian-Dog genannt.

In seiner Heimat China führte er kein Luxusleben wie andere chinesische Rassen. Man hielt aber sehr viele Chows am Kaiserhof als Schmucktiere. Der Hund des Volkes wurde, wie der ihm verwandte Laika, in den nördlichen Provinzen als Schlittenhund und zur Jagd verwendet. Auch als Hütehund beschäftigte man ihn. Bekannter noch wurde seine Nutzung als Fleischlieferant, auch wenn man heute in China aus Kostengründen allgemein keine Rassehunde mehr verspeist.

Wie in keinem anderen Land war Hundefleisch in China geschätzt und wurde anderem vorgezogen und als heilkräftig eingeschätzt. „Essbarer Hund“ nannten ihn die Engländer in einer auf Hörverwechselung beruhenden Missdeutung der chinesischen Lautfolge (daher der Mythos „gute Speise“). Sehr geschätzt war von jeher auch das Fell dieses Hundes.

1880 kam er nach Europa, 1887 begann in England die Zucht, und 1894 wurde er vom englischen Kennel Club anerkannt. Durch seine strenge Zuchtauswahl wurde er auch zum Luxushund (Lieblingshund der Königin Victoria).

Der Chow-Chow zählt zweifelsfrei zu den urtümlichsten Hunderassen der Welt. In bis ins elfte Jahrhundert vor Christus zurückreichende Chroniken haben Historiker Beschreibungen eines Tatarenhund gefunden, der die einzigartigen Merkmale der heutigen Rasse schon beschreibt: schwergebaut, mit bürstigem Haar, völlig geraden Hinterläufen und einer blauen Zunge.

Neben den offensichtlich bärenähnlichen Zügen des Chow-Chow ist es interessant festzustellen, dass der Chow mit den kleinen Bären des Tibets und der Mandschurei die charakteristische blaue Zunge, den breiten Oberkopf, den kurzen Fang und den quadratischen Körperbau teilt.

Der Smooth Chow ist die kurzhaarige und wenig verbreitete Varietät des Chow-Chow.

Beschreibung des Chow Chow

Das besondere Kennzeichen des Chows sind die blauen Lefzen und Zunge, auch der Gaumen hat diese Farbe. Er wird bis 56 cm groß, kann bis zu 30 kg schwer werden und wird in zwei Felltypen gezüchtet: lang- oder kurzhaarig, stehend, bei Kurzhaar plüschartig. Das Fell ist jeweils einfarbig schwarz, rot, blau, rehfarben, zimt, creme oder weiß, jedoch nicht gefleckt oder gescheckt, sondern mit einem seutlichen Nacken"sattel" des roten und des zimtfarbenen Chow Chows; Unterseite der auf dem Rücken aufliegenden und mit einem Häkchen endenden Rute und Behosung der Schenkel häufig heller bis cremeweiß. Die Ohren sind klein, dick, an den Spitzen leicht gerundet, steif aufrecht. Die Rute ist hoch angesetzt und wird über dem Rücken getragen.

Wesen des Chow Chow

Der Chow-Chow ist ein zurückhaltender, ruhiger Hund, doch trotzdem ein sehr guter Wächter. Er zeigt Treue gegenüber seinem Besitzer und Freund. Der Chow Chow ist sehr selbstbewusst, Gegenüber Fremden ist er distanziert. 09.05.2008.

Die Hunderassenbeschreibungen basieren auf den Beschreibungen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia
und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.